(Geschätzte Lesezeit: 3 - 5 Minuten)

Ein Sturz, ein zertrümmerter Wirbel... nichts was man im Leben gut gebrauchen kann. Und doch war es plötzlich da. Auf einmal sitzt man in einem tiefen Loch... Einem Loch aus Schmerz, Zweifel, Ängsten.

6 Monate und 2 Operationen später festigt sich aber der Wunsch, nicht nur wieder ins Leben zurück zu finden, sondern auch die Dinge zurück zu erobern die man liebt. 

Eben “Aufwärts” - weil aufwärts die einzige Richtung ist, die aus einem Loch herausführt. Weil seitwärts oder vorwärts nicht ausreicht. Aufwärts - nicht weniger als das!

Der Plan

logo aufwärtsAktuell sind die Heilung und der Genesungsprozess bis auf einige Rückschläge so gut, dass ich Anfang Dezember wieder auf das Rad zurückkehren möchte! Noch nicht das gewohnte Rennrad mit ordentlich Sattelüberhöhung, auch nicht an meinem Lieblingsort, draußen auf der Straße. 

Aber eine umgebaute Variante des Rennrades mit höher gebautem Lenker, zuhause auf dem guten Tacx Flux bringt mich online in die Welt des Radsports zurück. Zumindest einen frischen, neuen Teil der Radsport-Welt: Zwift, ich komme! 

Das ist der Plan. Und was wäre ein Plan ohne Ziel. Das Ziel sind 3000km in 3 Monaten! WHAT!?!? Genau: Ab dem Tag, an dem ich wieder auf dem Rad sitze, möchte ich in 3 Monaten 3000km fahren. Sportlich, sagst Du!?! Yepp, das ist wohl richtig... vor allen Dingen, wenn man 6 Monate kaum Bewegung in seinem alten Körper hatte. Dem Körper, den ich selber liebevoll “das Wrack” nenne!

Das Problem

Wie bei jeder guten Story, gibt es natürlich auch einen Superschurken. Hier: Der innere Schweinehund!

Werde ich es schaffen, an 5 Tagen der Woche 50km “auf der Rolle” zu fahren? Oder wird es mich nach der Arbeit und dem Essen auf das Sofa verschlagen, von dem ich bis zum Bett nicht mehr hochkomme? Wird das Böse gewinnen... wie so oft im realen Leben?!? 

Zusammen

Um das Ende der Story schon mal vorweg zu nehmen **Hüstel**: JA. ich schaffe das! Denn wie in jedem guten Blockbuster schaffen wir das! ZUSAMMEN!

Ihr werdet meine Motivation sein. Ihr schaut jeden Tag, was ich so geschafft habe. Und Ihr werdet sofort sehen, wenn ich schwächle. Und es mir mitteilen. Ungeschönt! Mit aller Eindringlichkeit!

Warum Ihr das tun solltet: Wegen des guten Zwecks!

Guter Zweck? Hä? Steht der Kerl unter Drogen? Ja, steht der auch... Medikamente sind was feines... aber lasst mich ausreden... äh, schreiben.

Die Charity

Ihr werdet spenden! Für jeden Kilometer, den ich fahre... so zumindest meine Hoffnung.

Kleines Rechenbeispiel: Wenn ich 3000km schaffe und Du 1 Cent/km spendest, sind das am Ende 30€. Ok, sagst Du... das ist viel Geld. Wo geht das denn hin?

Sehr gute Frage!! Du darfst sogar wählen. Ich habe 2 Organisationen, die viel Gutes tun und die ich gerne unterstützen möchte.

Die Projekte

Als erstes die “Vor-Tour der Hoffnung”, eine Benefitz-Radtour in Rheinland-Pfalz. Die Tour unterstützt gemeinsam mit der Tour der Hoffnung den Kampf gegen den Krebs bei Kindern. Dieses Projekt hat in den vergangenen Jahren bereits 36 Millionen Euro für dieses Ziel gesammelt und wird nicht müde noch viel mehr zu tun.

Gemeinsam mit Rad am Ring möchte ich dieses Projekt unterstützen... hoffentlich auch gemeinsam mit Euch!

www.vortour-der-hoffnung.de

Das zweite Projekt ist "Leben mit Autismus e.V. Bonn Rhein-Sieg Eifel”.

Eine solidarisch handelnde Selbsthilfeorganisation, die Menschen mit Autismus-Spektrum Störung (ASS) und deren Angehörige dabei unterstützt, Voraussetzungen zu schaffen, die ihnen ein relativ normales Leben ermöglichen. Menschen mit ASS müssen alle Chancen erhalten, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.

Ein tolles Projekt, dass ich gerne unterstützen möchte.

www.lebenmitautismus.de

Schon überzeugt? HIER geht es zum Eintragen als Spender :)

Meine Motivation

Jetzt fragt Ihr zurecht: Wie motiviert Dich denn, wenn wir spenden?Berechtigte Frage!

Zum einen will ich mir natürlich nicht die Blöße geben, nicht zu fahren, wenn Ihr alle zuschaut.Zum anderen werde ich in der Gesamtheit mindestens 500€ spenden! Egal wie! Also entweder ich fahre viel... oder ich zahle selber. Und ehrlich: Fahren macht dann doch deutlich mehr Spaß als zahlen!

Schön wäre natürlich, wenn deutlich mehr zusammenkommt, aber wer weiß das schon.

Eure Motivation

Ok, ich gebe zu: Ich habe mir natürlich auch etwas überlegt was die Motivation der Spender hochhält.

Unter allen Spendern wird am Ende der Aktion ein großer, bunter Korb an Preisen verteilt. Viele Partner haben sich bereit erklärt, tolle Dinge zur Verfügung zu stellen. Was das genau ist, erfahrt Ihr in der Goodie-Liste, die ich immer erweitere.

Die Freunde haben sich nicht lumpen lassen, es sind tolle Sachen dabei und ich hoffe, dass ich die Liste noch weiter ausbauen kann.

Wann geht es los?

Am liebsten gestern... vermutlich aber am Ende der ersten Dezemberwoche. Ich muss noch ein paar Dinge gesundheitlicher Natur abklären, aber dann wartet die erste Zwiftausfahrt auf mich.... und vielleicht Euch!?!?

Zusammen fahren

Das “zusammen” beschränkt sich natürlich nicht nur auf das Spenden und “in den Hintern treten”, wenn ich mal schwächle.Ich möchte mit Euch gemeinsam fahren! Wer also auf Zwift aktiv ist, ist herzlich eingeladen an gemeinsamen Ausfahrten teilzunehmen. Es wird sicherlich am Anfang langsam sein, aber engagiert.

Lasst mich erstmal ein bis zwei Touren alleine fahren, damit ich abschätzen kann was geht. Danach werde ich dann hier, auf der Facebookseite und Instagram Zwift-Groupride-Termine veröffentlichen und wahnsinnig gespannt sein, wer denn alles mit dabei ist!

Wenn Du nicht verpassen willst wenn es los geht, dann kann ich Dich gerne per eMail informieren... einfach unten auf der Seite für den Newsletter registrieren!