thumb hollyHolly über den Blog "Holly hechelt"

Eigentlich wollte ich auf diesem Blog mal über alles und jeden schreiben, der mich im Sport bewegt, fasziniert, aufregt... das bin NATÜRLICH vor allen Dingen ich selber. Zu faul, zu dick, zu langsam, zu unergeizig. Aber auch begeistert, der Schnellste (am Bratwurst-Stand), der Klugscheißer, der Moderator, der Techniker und der Teamchef.

Und über Technik, Gadgets, Must-Haves, die verrückten Jedermänner, noch verrücktere Veranstalter und was immer mir so unterkommt... aber es kam nicht unter, sondern runter. Also ich... kam runter. Schneller als gedacht. Zu schnell. Vom Dach. Ohne Leiter... oder besser: Die Leiter war schneller als ich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nachdem ich mir also im April 2018 die Wirbelsäule partiell so richtig zerlegt habe und hoffentlich jetzt im Dezember 2018 mit diversen Stücken Titan in und um die Wirbelsäule wieder langsam mit Sport anfange, wird das wohl ein sehr persönlicher Blog über Rise and Fall, the Return of the real Jedermann oder nennt es Aufwärts... einfach wieder raus aus diesem Loch.

Stay tuned!

Holly über Holly

... und schon hechelt er schon wieder!!

Es ist scheinbar immer undankbar über sich selber zu schreiben. Unterm Strich schärft das aber vielleicht die Sicht auf die Dinge und Dich selbst.

Holly aka Holger ist ein begeisterter Sportler, Moderator, Sprecher, Ex-DJ und aktuell körperlich in einem ähnlichem Zustand wie der BER... keiner weiß so genau ob das jemals so richtig was wird. Aber ganz von vorne...

Kurz nachdem ich es nicht verhindern konnte in das grelle Licht dieses auf den zweiten Blick doch sehr faszinierenden Planeten geschmissen zu werden, habe ich mit Sport angefangen. Cowboy und Indianer, vorm Hausmeister weglaufen, vor Keilereien weglaufen, Judo und dann folgerichtig Leichtathletik. Das hat auch ne ganze Zeit ganz gut geklappt.

Allerdings hatte man für mich als Kleinkind schon einen idealen Beruf gefunden: Abbruch-Unternehmer. Wie konnte es also anders sein, als dass ich was an meinem Körper auseinander gebaut habe: Mein rechtes Knie! Aber ordentlich. Auch damit kam ich noch einige Zeit klar, solange ich das Knie noch mit Bewegung in Form von Laufen auf Trab gehalten habe.

Nachdem ich dann weniger Zeit mit Bewegung und mehr Zeit mit Arbeit verbracht habe, ging nix mehr. Kein Laufen mehr möglich. Aber irgendwie konnte und wollte ich nicht akzeptieren dass die Plauze immer dicker wurde... gar nicht meine Welt.

Genau da fiel mir dieses Rennrad ein, dass ich irgendwann mal auf Mallorca im Überschwang über geile Touren quer über die Insel mit Swen in gelber Badehose (nein, fragt nicht - keine Bilder) einfach gekauft und mit nach Hause genommen habe. Dort stand es dann im Keller... bis zu diesem folgenschweren Tag im Jahr 2004, als ich dieses wunderbare Schauff Bike mit 3-fach Ultegra aus dem Keller holte und beschlossen habe mich drauf zu setzen.

Und es lief zwischen mir und dem Drahtesel. Die Versuche, meine Frau zu begeistern mal mitzufahren fielen leider nicht auf fruchtbaren Boden und irgendwann sagte Sie den Satz, den Sie vermutlich bis heute bereut: Geh mir nicht auf die Nerven, such Dir nen Verein!

Und da der brave Mann ja am besten immer tut, was Frau ihm so "empfiehlt"... ich suchte mir einen Verein. Und fand über RTF und Marathon zu Jedermannrennen. Die Atmosphäre bei diesen Events begeisterte mich von Anfang an, ein sportliches Miteinander, das trotzdem aber mehr vom Spaß am Erleben als von einem Drang zum Ergebnis geprägt ist.

Und wie immer wenn mich etwas begeistert, nimmt es einen breiten Streifen in meinem Leben ein... es hat sich viel entwickelt. Ich bin viel Rad gefahren, habe viele Menschen getroffen, meinen ersten Triathlon gemacht und, und, und...

Triathlon? Ich dachte laufen geht nicht?!? Gut aufgepasst! Irgendwann nach vielen tausend Kilometer auf dem Rad habe ich es im Winter mal ganz ruhig wieder probiert. Und was soll ich sagen... hat geklappt. Bis zur Marathon-Distanz. Aber das ist ein Thema für sich.

Aktuell darf ich als Sprecher diverser Radsportveranstaltungen meine Begeisterung mit vielen teilen, als Teamchef im Team Rad am Ring sorge ich dafür dass gemeinsam mit den Teamkollegen die Botschaft des geilsten Radsportevents des Universums in die Welt getragen wird und auch sonst prägt der Sport mein Leben nicht unwesentlich.

Wenn ich jetzt noch wieder zum Radfahren komme... wird alles besser!